Die "Öko Wiesn" - ein bewährtes Konzept
Die Bayern lieben Ihre Heimat
Und was die Bayern besonders gerne mögen, das bewahren und
beschützen sie.
Das gilt nicht nur für das traditionelles Brauchtum und die
Pflege ihrer Trachten.
Das gilt auch (und besonders) für die Umwelt und die einmalige
Schönheit der Natur.
Die Wiesn als Vorreiter...
Das Münchner Oktoberfest gilt auf der ganzen Welt als Vorbild für
umweltschonend organisierte Grossveranstaltungen.
Dazu hat das "Tourismusamt
München" (als Veranstalter des Oktoberfest
München) gemeinsam mit anderen städtischen Referaten eine
bewährte Strategie zur Reduzierung der Auswirkungen der Wiesn auf
die Umwelt entwickelt.
Dafür erhielt die Stadt München bereits 1997 den Bundesprojektpreis
"Umweltkonzept
für Grossveranstaltungen".

Vielfältige Ideen und Öko Massnahmen
Die Massnahmen, die zum Umweltschutz und zur Vermeidung des Klimawandels
eingeführt wurden, betreffen unter anderem die weitere Reduzierung
des Abfalls sowie die Verminderung des täglichen Strom- und
Wasserverbrauchs
auf dem Festgelände.
Die Verwendung von Öko-Strom
auf der Theresienwiese und das immer grösser werdende Angebot
der beliebten "Bio-Schmankerln"
spricht ebenfalls für sich.
Vorbildfunktion
Die Frage die nun stellt... Warum ist das Oktoberfest denn überhaupt
so "öko"?
Das hat nicht (nur) damit zu tun, dass die Beschicker (Gastronomen,
Schausteller und Marktleute) so "grün" denken und somit
weder Kosten noch Mühen scheuen um die Umwelt zu schonen. Der
Hintergrund ist ein anderer. Das eigentliche Argument hat die Festleitung
der Stadt München mit der Einführung eines Öko-Punktesystems
zur Bewertung der Beschicker-Zulassungen gelegt.
Und das heisst im Klartext...
Wer mit seinem Betrieb auf der Wiesn stehen will, muss sich auch ein
paar "grüne Gedanken" machen. Ist dies nicht (oder
nicht ausreichend) der Fall, werden einfach andere Unternehmen bei
der Auswahl fürs Oktoberfest bevorzugt. Denn Anfragen und Anträge
der Interessenten für einen Platz auf dem grössten Volksfest
der Welt hat die Stadt München jedes Jahr mehr als genug...

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Quelle Bilder:
Photocase, Pixelquelle |